Heike D. Grieswald | Jobsuche | Job searching

Beruflicher Veränderungswunsch. Umzugswunsch, gern sofort.

Gern wieder Westdeutschland bis international.



Als Geologin bin ich ständigen Veränderungen ausgesetzt und würde mich über eine schöne, dauerhafte, beruflich frauenfreundliche Arbeitsstelle an einem neuen Standort, auch in einem anderen, friedlichen Geschäftsfeld, freuen. Für glücklich sein, Ruhe und Lebensfreude. Flexibilität ist vorhanden. Arbeitsbeginn gern sofort. Umzug gern sofort. Gern international. Weiterbildungsbereitschaft.

Sofortige Leistungen: Dozentur, Vortragstätigkeiten, Gutachten, Berichte, Beweissicherungen, Dokumentationen, Monitoring, Öffentlichkeitsarbeit, Garten- und Landschaftspflege. Auch Frauenschutz, Prävention.

Ich wünsche mir ein schönes Haus mit Garten, Tieren und Pflanzen und eine schöne Arbeitsstelle bzw. realistisches Homeoffice mit Ausruhmöglichkeiten. Wie es Menschen mit normalen Berufen in meinem Alter längst geschafft haben. Gern führe ich eine realistische Dissertation zu menschlichen Bedingungen bis zum Abschluss aus und bringe Ihren Park oder Ihre Landschaft nachhaltig und blühend in Ordnung. Für friedliche, nutzbringende Arbeiten ist sehr schöne, kontinuierliche Energie vorhanden, die bezahlt positiv eingesetzt werden kann.


Für MINT-Frauen-Berufs-Interessierte: Mist, die Erinnerung bereitet schon wieder Übelkeit und einen Anflug von Panik. Seit 2017 ist in Kopplung mit der Selbstständigkeit als Geologisches Ingenieurbüro zwecks Projekterfüllung von Vulkanismusprojekten statt solider Arbeit im Umfeld fast nur noch Sauerei/Gewalt/Sexismus etc. auf vielen Ebenen passiert. Ziel war seit 16 Jahren immer die bis heute erfolgreich verhinderte Dissertation zu Vulkaniten und ein stabiles Berufsleben. 160 Bewerbungen, kontraproduktive Wirkung von Arbeitsamt (Gebrüll) und Jobcenter (Soll ich dir den Arsch versohlen). Weggeschickt  werden und ausgelacht werden durch theoretisch eigentlich helfend wirkende Strukturen. Daraus könnte glatt ein Buch oder Film entstehen. Quasi: "Die Wirkung der beruflichen Selbstständigkeit als weibliches Geologisches Ingenieurbüro und das Outen von >30 Jahren #MeToo-Erlebnissen im Hinblick auf im Hintergrund stark wirkende, konservative Gewalt-Strukturen."

Sie ahnen gar nicht, welches Kopfkino bei Gegenübern angeht, wenn Sie hören, dass frau Geologin ist. Die Projektionen konservativer Strukturen führen zu Gewalt und Ausgrenzung bzw. gezielter Überforderung, damit frau es nicht schafft und in der Demütigung verbleibt. Seit vielen Jahren. Der Zusammenschluss von Strukturen gegen das einzelne Individuum, bewusst und strukturell unbewusst, führt zu wirtschaftlicher Vernichtung.

Wenn Sie sich mit Dr. ... nicht gut stellen, werden Sie nie wieder in der Geologie arbeiten." Das war 2017. Einer von vielen. Viele Ämterdrohungen, Auslachen durch die Justiz, wegschicken bzgl. Dissertationswunsch über fast 15 Jahre bzw. nur stille Betreuung unter unbezahlten Umständen etc., Nachstellung ... Es ist soviel passiert. 

Ich würde das gerne hinter mir lassen.

Oder mich auf die Sensibilisierung bzgl. dieses Themas spezialisieren. Für Frieden.

Sehr viele Dinge sind von Finanzen abhängig. Auch Gewalt und Frieden.

Über die Möglichkeit eines permanenten Standortwechsels und Berufswechsels hin zu mehr Freundlichkeit und Sachlichkeit würde ich mich freuen. Hin zu mehr glücklich sein, Ruhe und Lebensfreude. Weiterführung des Vulkanismus-Themas zwecks Erreichung des Dissertationszieles unter den Bedingungen Frieden und Bezahlung.

Der Umgang mit Frauen im Beruf ist eine Katastrophe, die eine Art wirtschaftlicher Femizide darstellt und aufgrund der permanenten Demütigungen erneut eine Weiterführung der alten Rollen in der nächsten Generation inkl. Gewalt bedeutet. Zusätzlich zu häuslicher Gewalt.

Kleine Lektüre: https://www.zeit.de/2019/34/diskriminierung-arbeitsplatz-frauen-job-sexismus-gleichberechtigung

Der Text bestätigt wieder die bisherigen Berufs-Erlebnisse und auch viele entgegen gebrachte Verhaltensweisen im Privat- und Vereinsleben. Wenn die letzten stutenbissigen oder brüllenden Berufs-Frauen auch endlich in Frieden begreifen würden, dass es nur gemeinsam geht und auch ohne Eifersucht, weil wir eben ähnliche Dinge in unterschiedlicher Intensität durchmachen - das wäre wundervoll.

Prinzipiell ist es eigentlich egal, was ich schreibe. Für Personaler*innen zählen andere Maßstäbe als sachliche Neutralität. Es zählt immer die persönliche Erfahrung mit vergleichbaren Gegenübern und Sympathie sowie Neugier und der eigene Arbeitsplatzerhalt. Sie haben jetzt 4 Jahre intensiv verschiedenste Texte und #MeToo-Erfahrungen geschmökert, die aufgrund externer Umstände hervorbrachen, mir beim Fast-Kollaps und wieder aufstehen (es ist noch nicht vorbei) schön still oder theatralisch zugesehen und das Mobbing still beobachtet bzw. aktiv mitgewirkt, sich Anregungen für sich selbst geholt. Dazu hatten Sie das Zappeln bzgl. der finanziellen Katastrophen im brutalen, Übelkeit hervor rufenden MINT-Beruf. Zur Abwechslung wäre eine friedliche Arbeitsstelle mit echten Zukunftsperspektiven schön, denn die hatte ich bisher noch nie. Das Leben darf beruflich gern schöner sein.

Ich bin jetzt zurück vom Außentermin. Das Interessante an Gewalterfahrungen ist die Abhängigkeit von der Berufssparte bzw. dem Berufsort. Jeder Ort, jede Firma hat einen anderen Umgang. Mal mit Mobbing, mal ohne. Und gerade Sparten, in denen dauerhafte gute Betriebszugehörigkeit und stabiles Wirtschaften ermöglicht sind, können Gewalt gegen Frauen schwer nachvollziehen. Ich darf dann sagen, es ist wie im Krimi - bloß in echt. 

Über eine schöne Lebensalternative an einem förderlichen Standort mit positiver Teamarbeit und schöner Natur freue ich mich.

Bewusstmachung und Umsetzung von Veränderungen

"Folge deiner Inneren Stimme. Du findest sie in der Mitte der Stille." Seom

Stille Jahre kenne ich. Viele stille Jahre. Dazwischen und davor extrem turbulente, laute Durcheinanderjahre. Umfeldbedingt, wirtschaftsbedingt, berufsbedingt. Wie findet frau ihren Weg in turbulenten Umständen, die zum Beenden eines Berufszweigs geführt haben? Ich schreibe. Ich denke. Ich meditiere und nehme an anderen Veranstaltungen teil als zuvor. Konstanz war bisher ein sehr großer Bestandteil neben den vielen Veränderungen. So eigenartig das klingen mag. Jeder sieht die Dinge aus seiner Erfahrung und mit seiner persönlichen inneren Brille. Deutschland ist ein Verwaltungsland und speziell den Jobämtern fällt es sehr schwer, zu akzeptieren, dass Menschen manchmal einfach nicht mehr können. Auch aufgrund ihrer Aggressionen mit den Graubriefen und dem immer wieder zurückzwingen in neue Gewalt-Jobs mit Giftstoffen und Erdzerstörung. Das ist aber nicht Geologie. Geologie wird zweckentfremdet. Der Beruf wird zweckentfremdet. Immer wieder. Es findet Gleichsetzung mit der vermännlichten Geotechnik ung dem Bauingenieurwesen statt, obwohl das Studium ein anderes war.  Manchmal führt solch ein Unfug gekoppelt mit immer wieder entgegen gebrachter Gewalt zum aufhören müssen. Wie bei mir. Voyeurismus inklusive. Und ich bin nicht die Einzige. Leider ist es so, dass für Grundlagenforschung und Einzelpersonen einfach fast nie irgendwelche Projektgelder da sind. Ich finde sie nicht. Für allen möglichen Mist gibt es Gelder. Nur für Geologinnen mit einem Vulkanismusthema oder auch anderen Naturthemen nicht. Ach, ich schreib ja schon wieder von Gewalt. Da sehen Sie mal, wie schlimm es nachhallt.

Um Veränderungen, egal, wie unrealistisch sie erscheinen, zumindest zu beginnen, ist es hilfreich, sich an seine Kindheit und Dinge zu erinnern, die Spaß gemacht haben. Sich an Sehnsüchte zu erinnern, weswegen ein Beruf erlernt wurde. Sich an die inneren Motoren zu erinnern.

Unabhängig von den voyeuristischen Aggressoren, die jedem Wort hinterher hecheln, bis sie mir wieder irgendwann etwas auswischen können, ist die Frage zu stellen: Was macht mir Spaß? Was hat mir früher Spaß gemacht? Da kommt eine hübsche Liste zusammen, die nichts mit dem zweckentfremdeten Gewaltberuf zu tun hat. Gärtnern, dem Summen der Bienen in den blühenden Linden zuhören, mit Katzen stromern gehen, Wohnräume verschönern, Stalagmiten aus Kerzenwachs bauen, Blumensträuße nachzeichnen, Schnäppchen finden, Tiere streicheln, Stoffe fühlen, singen, tanzen, schnelle, leckere Mittagessen, Mitmenschen zuhören, frische Luft atmen, lachen in guter Gesellschaft, in Ruhe sein, in Bewegung sein, mehrjährige Pflanzen pflanzen, Pflanzen auf wilden Müllkippen aufspüren und in den heimischen Garten retten, Pflanzen pflegen und vermehren, Sonne genießen, im Regen glücklich sein, bei Gewitter mit Regen Fenster putzen, Menschen zu Verkäufen animieren, wenn ihre Seelen strahlen oder noch ein ganz kleines bisschen unschlüssig sind, sich wundern, wenn Menschen zu krass nach der Kleidung urteilen, wieder aufstehen, weitermachen, Prinzessinnenkleider machen, dekorieren, die Wasserpest an die Wand malen, Perlentiere basteln, Menschen ernst nehmen, Menschen wertschätzen, Edelsteine einfach so finden, Layouten, improvisieren, auch in kniffligen Situationen, optisch ansprechende Artikel und Grafiken erstellen, nachdenken über Konfliktlösungen und hormonelle Verstrickungen, ruhig sein, beobachten, monitoren, dokumentieren, ausruhen, ruhig schlafen, in vielen Dingen das Positive sehen. Nun ist es so, dass die vermännlichte Gesellschaft Träume und Kreativität ganz schön oft durch striktes Verwaltungshandeln und Müssen fast im Keim belässt, sodass viele Dinge gar nicht erst weitergeführt werden und es die Notwendigkeit gibt, unbedingt etwas Striktes aus sich selbst zu machen. Jeder Mensch ist etwas. Jeder Mensch hat verschiedene wundervolle Talente und Träume, die einfach mal angeschaut werden dürfen. Das Ego mit der Gewalt muss dabei außen vor bleiben.